Spitzensport

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In 40 Jahren stellte der Verein 52 Olympiateilnehmer und gewann bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen insgesamt 50 Medaillen. In diesem Zeitraum wurden über 300 Deutsche Meistertitel gewonnen.


Allein 4 WM-Titel, 6 Medaillen bei Olympischen Spielen und 12 EM-Titel gehen auf das Konto der Wattenscheider.


Die Sprint- und Lauf-Hochburg!

Seit 1971 errang allein die 4 x 100 Meter Sprintstaffel der Männer 24 Deutsche Meistertitel. Seit 2002 lief die Wattenscheider 4 x 100 Meter und 4 x 200 Meter (Halle) Sprint-Staffel in  ununterbrochenener Reihenfolge die Deutsche Meisterschaft nach Hause. 2009 wird die Serie der 4 x 100 Meter-Siege mit der Vizmeisterschaft unterbrochen.
1994 verbesserte das Quartett H.Blume / Görmer / Huke / M.Blume den Deutschen Rekord für Vereinsstaffeln auf 38,81 sec.
Im Jahr 2006 knacken Sebastian Ernst, Marc Blume, Jan Christopher Schule und Ronny Ostwald den Deutschen Rekord über 4 x 200 Meter: 1:23,98 min.

Die Highlights der vergangenen Jahre...

1972: Klaus Ehl gewinnt bei den Olympischen Spielen in München als Schlussläufer der 4 x 100 Meter Staffel die Bronzemedaille.

1974: Mit der 4 x 400 Meter Staffel gewinnt Hermann Köhler EM-Silber. Klaus-Dieter Bieler gewinnt bei der EM die Bronzemedaille über 100 Meter.

1975: Hermann Köhler wird Hallen-Europameister über 400 Meter.

1977: Speerwerfer Michael Wessing ist Weltcupsieger.

1978: Michael Wessing wird Europameister im Speerwurf. Karl-Hans Riehm gewinnt die Bronzemedaille im Hammerwurf bei den EM.

1979: Willi Wülbeck wird Weltcupsieger über 800 Meter.

1980: Winfried Klepsch gewinnt die Goldmedaille im Weitsprung bei den Hallen-Europameisterschaften.

1983: Willi Wülbeck gewinnt am 9. August in Helsinki (Finnland) den WM-Titel über 800 Meter in 1:43,65 min. Bis heute (2007) ist dieser Deutsche Rekord unerreicht!

1984: Karl-Hans Riehm gewinnt die Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles (USA) im Hammerwurf.

1986: In Stuttgart wird Ute Thimm Vize-Europameisterin über 400 Meter und Fünfte über 400 Meter. Beate Peters wirft den Speer auf den Bronzeplatz.
Bei den Hallen-Europameisterschaften in Madrid (Spanien) verpasst Uwe Mönkemeyer als Vierte im 1500 Meter Finale die Medaille knapp.

1987: Bei den Weltmeisterschaften in Rom (Italien) gewinnt Beate Peters die Bronzemedaille im Speerwurf. Christoph Sahner wird "undankbarer" Vierter mit dem Hammer.
Bei den Junioren Europameisterschaften wird Ruth Scheppan Zweite in der 4 x 400 Meter Staffel

1988: Bei den Olympischen Spiel in Seoul (Korea) gewinnt Norbert Dobeleit mit der 4 x 400 Meter Staffel Bronze. Diese verpasste Ute Thimm als Vierte über 4 x 400 Meter knapp.

1989: Dietmar Mögenburg wird Hallen-Europameister im Hochsprung (Den Haag, Niederlande). Karsten Stolz gewinnt Silber im Kugelstoßen. Kurz darauf wird Mögenburg Vize-Weltmeister in der Halle (Budapest, Ungarn).

1990: Norbert Dobeleit wird in Glasgow (Großbritannien) Hallen-Europameister über 400 Meter. Die Ära "Sabine Braun" beginnt:  Sie wird Europameisterin im Siebenkampf in Split (Jugoslawien).
Dobeleit wird Vize-Weltmeister mit der 4 x 400 Meter Staffel.

1991: Sabine Braun gewinnt den WM-Titel im Siebenkampf!

1992: Sabine Braun sichert sich die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Barcelona (Spanien). Steffen Brand belegte als bester "Weißer" den 5. Platz über 3000 m Hindernis.

1993: Sabine Braun gewinnt die Vize-Weltmeisterschaft im Siebenakmpf vor heimischer Kulisse in Stuttgart. Ralf Jaros verpasst als Vierter im Dreisprung knapp die Medaillenränge.

1994: Sabine Braun gewinnt erneut die Europameisterschaft im Siebenkampf, diesmal in Helsinki (Finnland). Auch Sprinterin Melanie Paschke kann jubeln: Gold über 4 x 100 Meter.
Im gleichen Jahr wird Sabine Sievers Vize-Weltmeisterin der Juniorinnen im Diskuswerfen.

1995: Melanie Paschke (100 Meter) und Raymond Hecht (Speer) verpassen als Vierte knapp die Medaille bei den Weltmeisterschaften in Göteborg (Schweden).

1996: Marc Blume wird Hallen-Europameister über 60 m in Stockholm (Schweden). Die Bronzemedaille wird Kugelstoßer Oliver-Sven Buder umgehängt. Bei den Olympischen Spielen in Atlanta (USA) wird Buder Fünfter.

1997: Rüdiger Stenzel wird Vize-Weltmeister über 1500 Meter in der Halle. Sabine Braun gewinnt unter freiem Himmel ihre 2. Weltmeisterschaft im Siebenkampf in Athen (Griechenland). Oliver-Sven Buder wird Vize-Weltmeister im Kugelstoßen. Mit der 4 x 100 Meter Staffel verpasst Melanie Paschke knapp die Medaillenränge.

1998: Melanie Paschke wird Europameisterin in der Halle von Oerias (Portugal) über 60 Meter und gewinnt die Silbermedaille über 200 Meter. Auch Oliver-Sven Buder gewinnt mit der Kugel die Europameisterschaft. Mike Fenner gewinnt über 60 m Hürden die Bronzemedaille.
Bei den Freiluft-Europameisterschaften in Budapest (Ungarn) wird Buder Zweiter, genau wie Paschke mit der 4 x 100 Meter Staffel. Bronze gewinnt sie über 200 Meter.

1999: Oliver-Sven Buder wird erneut Vize-Weltmeister mit der Kugel in Sevilla (Spanien). Als Vierte verpasst Siebenkämpferin Sabine Braun knapp die erhoffte Medaille.
Bei der U-20 EM gewinnt Carolin Soboll die Vize-Europameisterschaft im Speerwurf im lettischen Riga.

2000: Sabine Braun belegt in Sydney (Australien) bei ihren fünften und letzten Olympischen Spielen Platz 5.

2001: Melanie Paschke wird Weltmeisterin mit der 4 x 100 Meter Staffel in Edmonto (Kanada). Michael Möllenbeck gewinnt die Bronzemedaille im Diskuswerfen.
Henning Hackelbusch wird in Grossetto (Italien) U20-Vize-Europameister über 400 m Hürden.

2002: Zum Abschluss ihrer herausragenden Karriere gewinnt Sabine Braun die Vize-Europameisterschaft im Siebenkampf im Münchener Olympiastadion. Den 2. Platz belegt auch Melanie Paschke in der 4 x 100 Meter Staffel. Michael Möllenbeck wird Dritter mit dem Diskus.

2003: Melanie Paschke (4 x 100 Meter) und Michael Möllenbeck (Diskus) sind auf Platz 5 die erfolgreichsten Wattenscheider bei der WM in Paris (Frankreich).

2004: Bastian Swillims wird Siebter mit der 4 x 400 Meter Staffel bei den Olympischen Spielen in Athen (Griechenland).

2005: Michael Möllenbeck gewinnt bei den IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki (Finnland) Bronze im Diskuswerfen!
Im WM-Jahr sammeln die Wattenscheider Leichtathleten 19 Deutsche Meister-Titel und insgesamt 34 DM Medaillen.

2006: Jan Fitschen wird sensationell Europameister über 10000 Meter in Göteborg (Schweden).
49 Medaillen gewinnen die Blau-Weißen bei Deutschen Meisterschaften. Darunter sind 26 DM-Titel / Goldmedaillen.

2007: Bastian Swillims gewinnt die Vize-Europameisterschaft in der Halle von Birmingham über 400 Meter. Bei den U20-Europameisterschaften in Hengelo (Niederlande) gewinnt Esther Cremer mit der 4 x 400 Meter Staffel die Bronzemedaille.
Die Wattenscheider gewinnen 53 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften, davon allein 22 Goldmedaillen.

2008: Jan Fitschen wird zum 7. Mal in Folge Deutscher Meister über 3000 Meter in der Halle. Gleich tun es ihm die Sprinter über 4 x 200 Meter.
Irina Mikitenko gewinnt den London und den Berlin Marathon -jeweils mit Deutscher Rekordzeit-.
Alexander Kosenkow belegt bei den Olympischen Spielen in Peking (China) mit der 4 x 100 m Staffel den 5. Platz.

2009: Irina Mikitenko gewinnt zu Beginn des Jahres den London-Marathon! Denise Hinrichs wird U 23-Europameisterin im Kugelstoßen. Yasmin Kwadwo gewinnt die U 20-Europameisterschaft über 100 und 4 x 100 Meter.

2010: Esther Cremer wird Vize-Europameisterin mit der 4 x 400 m-Staffel in Barcelona, Alexander Kosenkow gewinnt mit der 4 x 100 m-Staffel die Bronzemedaille. Bei den Deutschen Meisterschaften und den Deutschen Jugendmeisterschaften gewinnen die 01-er jeweils 9 Medaillen, bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften sogar 10.

2011: Die Eigengewächse Sosthene Moguenara (Weitsprung) und Robin Erewa (Sprint) gewinnen jeweils die Bronzemedaille bei den U23-Europameisterschaften in Ostrava (Tschechien).

2012: Alexander Kosenkow und Julian Reus werden Vize-Europameister mit der 4 x 100 m-Staffel in Helsinki (Schweden). Zuvor liefen beide mit der Nationalstaffel einen neuen Deutschen 4x100m-Rekord!
9 Wattenscheider Athleten starten bei den Olympischen Spielen in London (Grossbritannien).

2013: 5 Wattenscheider vertreten die deutschen Farben bei den IAAF-Leichtathletik Weltmeisterschaften in Moskau (Russland).
Sosthene Moguenara knackt im Weitsprung die 7 Meter-Marke: 7,04 m in Weinheim!

2014: Julian Reus läuft Deutschen Rekord über 100 m! Er verbessert sich auf 10,05 Sekunden. In Zürich wird Reus zusammen mit Alexander Kosenkow Vize-Europameister mit der 4 x 100m Staffel!

2015: Zu Beginn des Jahres gewinnen Sosthene Moguenara (Weitsprung) und Christian Blum (60 m) die Vize-Hallen-Europameisterschaft! Julian Reus, der bei den Deutschen Meisterschaften (Ulm) einen neuen Deutschen Rekord über 100 m (10,05 sec) rennt, belegt zusammen mit Team-Kollege Alexander Kosenkow den 4. Platz bei den Weltmeisterschaften (4 x 100 m)! Sprint-Talent Keshia Kwadow rennt in Kolumbien auf Platz 8 der U18-Weltmeisterschaften!

2016: Das Jahr fängt gut an: Julian Reus rennt bei den Deutschen Hallenmeisterschaften einen neuen Deutschen Rekord über 60 m (6,52 sec). Eine Woche zuvor verbessert Keshia Kwadwo den Deutschen U18-Rekord über 60 m auf 7,36 sec! Stetig verbessert Julian Reus den Deutschen Rekord über 100m: 10,01 Sekunden.
Keshia Kwadwo wird U18-Europameisterin über 100 m!
Das Highlight des Jahres: Sensationell gewinnt Diskuswerfer Daniel Jasinski die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Rio (Brasilien)!